Boxsack

Kein anderes Trainingsgerät kommt so häufig zum Einsatz wie der Boxsack, wenn es darum geht, den Kampf gegen einen direkten Gegner zu trainieren. Nicht nur der Schlagabtausch mit den Fäusten oder, bei asiatischen Kampfsportarten, mit den Füssen. Der Bodycheck beim Mannschaftssport ist eine weitere Variante zur Nutzung eines Boxsackes.

Das Training am Boxsack

In den Ursprüngen und manchmal auch auf sehr alten Filmen noch zu sehen, wurde am Boxsack ohne Handschuhe trainiert. Das führte zu entsprechenden Verletzungen wie Hautabschürfungen und Knochenbrüchen. Auch wenn das vielleicht nicht für möglich gehalten wird. Ein Bruch der Fingerknochen ist relativ schnell herbeigeführt. Wenn die Faust nicht richtig geschlossen ist oder falsch auf die Oberfläche auftrifft, ist zum Beispiel der kleine Finger sehr schnell gebrochen. Darum wurden nach und nach spezielle Trainingshandschuhe entwickelt, die die Faust fest umspannen und eine Polsterung im Fingerknöchelbereich aufweisen. Professionelle Boxer bandagieren ihre Hände auch für das Training. Eine Bandage ist der optimale Schutz für die Hände beim Training. Das ist zwar etwas aufwendiger als nur das Überstreifen der Handschuhe, jedoch das Ausheilen einer gebrochenen Hand weit langwieriger und kann einen Profi viel Geld kosten. Gerade Amateure lassen sich dazu verleiten, mit den falschen Handschuhen am Boxsack zu trainieren. Wettkampf-Boxhandschuhe sind für das Training am Boxsack übrigens völlig ungeeignet.